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osramSan'an hat Interesse an OSRAM
Wie heute zahlreiche Medien berichten hat der chinesische Halbleiterkonzern San'an Optoelectronics das Münchener Traditionsunternehmen Osram ins Visier genommen. Es habe erste Kontakte gegeben, um eine Übernahme oder eine Kooperation auszuloten, teilte San'an am Montag mit. Details etwa zum Preis seien bislang aber kein Thema gewesen. "Es sind auch keine bindenden Vereinbarungen getroffen worden." Osram wollte sich dazu nicht äußern.

Über eine mögliche Übernahmeofferte aus China für den Leuchtenhersteller Osram wird seit längerem spekuliert. Vergangene Woche hat San'an bekannt gegeben, dass sie ein qualifiziertes Übernahme angebot bis Mitte Oktober vorlegen wollen. Es wird auch spekuliert, dass die einstige Mutter Siemens ihren 17,5%-igen Anteil am Leuchtenhersteller Osram möglicherweise verkauft.

Osram wie auch die Mitbewerber ringen seit längerem mit dem Umbruch in der Branche. Immer mehr Kunden schwenken auf die stromsparenden Leuchtdioden (LEDs) um, die zunehmend in der Unterhaltungselektronik, Automobilindustrie und bei Beleuchtung zum Einsatz kommen. Deshalb richtet Osram-Chef Olaf Berlien den Konzern konsequent auf LED-Chips und Spezialbeleuchtung aus. Das traditionelle Lampengeschäft von Osram wurde an ein Bieter-Trio aus China verkauft. Bezüglich der Kosten der  Neuausrichtung, die mittlerweile über eine Milliarde Euro verschlungen hat und Produktionen in Asioen vorsieht, stieß bei Aktionären wie der einstigen Mutter Siemens auf massive Kritik.

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