dimmLIGHT logoStraßenbeleuchtung: Kostenschnitt ohne Investitionen
Ein Großteil der gut neun Millionen deutschen Straßenleuchten sind veraltete Stromfresser. Mehr als 300 Millionen Euro könnten nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes Jahr für Jahr durch energieeffizientere Straßenbeleuchtung eingespart werden. Für deren Anschaffung fehlen den Kommunen jedoch oft die Investitionsmittel.

 

Dass es auch ohne alle finanziellen Vorleistungen geht, demonstriert jetzt eine Finanzierungslösung für innovative Dimmtechnik aus Sachsen-Anhalt, die über Mitteldeutschland hinaus Furore macht. Mit der Technik können Kommunen ihre Energiekosten sofort und dauerhaft etwa halbieren –ohne jeden finanziellen Mehraufwand. Ermöglicht wird die massive Haushaltsentlastung durch ein neuartiges Mietkaufmodell für die umweltfreundliche Stromspartechnik aus Zerbst. Die Stadt Zeitz etwa hat bei zuvor jährlichen Beleuchtungskosten von 700.000 Euro bereits ein Viertel ihrer Schaltschränke mit den nachrüstbaren Dimmgeräten ausgestattet. Sie regeln die Beleuchtung zahlreicher Straßenzüge nun nachts bedarfsabhängig und bringen dort rund 52 Prozent Energieeinsparung. Ein Teil der Geräte wurde nach dem neuen Modell finanziert. „Die Jahresraten werden jeweils erst nach Eintritt der tatsächlichen Einsparung fällig; damit brauchen wir keine Investitionsmittel mehr aufzubringen“, freut sich Dr. Volkmar Kunze, Oberbürgermeister der Stadt im Burgenlandkreis (S.-Anhalt). Die übliche Amortisationszeit der Anlagen von insgesamt rund vier Jahren erhöhe sich so zwar etwas. Die zu zahlenden Summen blieben aber stets geringer als der real ersparte Betrag; die Technik finanziere sich also tatsächlich selbst, ergänzt sein Amtskollege Manfred Meißner aus dem nordöstlich von Zeitz gelegenen Elsteraue. Deshalb wolle seine Gemeinde mit 10 Ortschaften und fast 9.000 Einwohnern nun auch weitere Bereiche mit der patentierten Spartechnik der KD Elektroniksysteme aufrüsten. Die nachrüstbaren Steuergeräte senken den Energieverbrauch marktüblicher Straßenleuchten bedarfsabhängig frei programmierbar nachts um maximal 67 Prozent ab.

Großbreitenbach in Thüringen – voll beleuchtet bzw. mit dimmLIGHT in den tiefen Nachtstunden um 67 Prozent gedimmt: Die jährlichen Energiekosten werden ganz ohne Abschaltung etwa halbiert.

Das mindert die jährlichen Stromkosten für die Beleuchtung gegenüber dem ungedimmten Zustand um rund die Hälfte – ohne Netzeingriff, Spannungsminderung oder Nachtabschaltung. Im Vergleich zu LED-Systemen gilt die haushalts- und klimafreundliche Technologie bei der energetischen Wirkung als absolut ebenbürtig, ist kostenseitig jedoch weit überlegen. Das innovative Finanzierungsmodell habe sich bundesweit bereits in Dutzenden der rund 350 Anwender-Kommunen (95.000 Leuchten) bewährt, erläutert KD-Firmenchef Ralf Kleinodt. Städte und Gemeinden wie Parchim in Mecklenburg-Vorpommern, Ilmenau oder Herbsleben (Thüringen), Naumburg (S.-Anhalt) oder Heidenau (Sa.) rüsteten – teils klassisch finanziert – bereits schrittweise ihren Gesamtbestand um. Auf Funktionsfähigkeit der Systeme und Einhaltung der verbindlich vorhergesagter Spareffekte (Detail-Rechner: www.dimmlight.de) könne sein Unternehmen auf Wunsch eine Geld zurück-Garantie geben. Das innovative Finanzierungskonzept wurde bereits mit dem Klimaschutzpreis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. Angesichts absehbarer weiterer Preissteigerungen seitens der Erzeuger gewinnt die selbst für Kommunen mit Haushaltssperre oder unter Zwangsverwaltung taugliche Lösung weiter an Gewicht.

Text und Bild: Dimmlight, Zerbst, www.dimmlight.de

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