ewo1ewo beleuchtet neues Stadtadtquartier in München
Mit „Schwabin­ger Tor" ist hier nicht das 1319 erstmals erwähnte (und 1817 abgeris­sene) Stadttor Münchens gemeint, sondern ein autofreies Wohn- und Büroquar­tier an dersel­ben Stelle. 2017 soll das Baupro­jekt abgeschlos­sen sein. Ein zukunfts­wei­sen­des Sharing-Konzept für Mobili­tät und Raumnut­zung und die Förderung von künstle­ri­schen Aktivi­tä­ten und Startups werden diesen Teil Schwabings prägen.

Mit der Realisie­rung einer charak­te­ris­ti­schen Beleuch­tung des gesamten Quartiers waren die Lichtpla­ner von Lumen3 beauftragt. Da die neun Gebäude von verschie­de­nen Architek­tur­bü­ros – zum Teil von interna­tio­na­lem Rang wie etwa 03 Architek­ten oder Max Dudler – entwor­fen wurden, war die größte Heraus­for­de­rung, diesen ein einheit­li­ches Leuchten­sys­tem anzubie­ten. „Die Leuchte FA von ewo wollte aber jeder Architekt gerne an seinem Haus haben“, fasst Wolfram Bliefert, Geschäfts­füh­rer von Lumen3, das Ergebnis der Suche zusammen.

ewo lieferte für das Projekt Mast- und Wandleuch­ten, inklusive einer Neuent­wick­lung für den bündigen Einbau in Wände und Überda­chun­gen. Die Vorzüge des modula­ren Systems – Anpass­bar­keit in Bezug auf Ausstrahl­win­kel, Hellig­kei­ten und Lichtfar­ben – wurden dabei voll ausgeschöpft: Für Abschnitte entlang der Leopold­straße wurde zum Beispiel eine kühle und klare Beleuch­tung gewählt. Zurück­ge­la­gerte Bereiche und Innenhöfe, zum Verwei­len und für Gastro­no­mie, erfordern andere Sichtper­spek­ti­ven; hier wird Licht akzentu­ier­ter und warmtö­ni­ger eingesetzt.

Anbrin­gungs­höhe und Abstände der etwa 200 Lichtpunkte sind über das ganze Quartier hinweg gleich. Trotz dieses Rasters sorgt das System für eine Belebung des zukünf­ti­gen Stadtteils durch Licht – auf jede Situation und jedes Szenario indivi­du­ell zugeschnit­ten.

 

Produktionsserie FAund EL ab sofort auch in COR-TEN-Stahl

COR-TEN-Stahl ist als langle­bi­ger, wetter­fes­ter Baustahl ein oft verwen­de­tes Material für Akzente in der Architek­tur und Landschafts­ar­chi­tek­tur. Er erhält durch die Zugabe von Kupfer, Chrom und Nickel eine korrosi­ons­be­stän­dige Legierung. Durch die Bildung dieser Sperrschicht wird der Stahl witterungs­be­stän­dig und qualifi­ziert das Material für einen langle­bi­gen und nachhal­ti­gen Einsatz im Außenbe­reich.

Die natürli­che, erdartige, organi­sche Rostfär­bung mit vielen Farbnu­an­cen schafft eine besondere Oberflä­chen­qua­li­tät und setzt mit ihrer lebendi­gen Materia­li­tät Akzente - Spuren des Gebrauchs gelten nicht länger als Makel, sondern dürfen auf dem archaisch wirken­den, oxidier­ten Corten­stahl ihre eigene Ästhetik entwickeln.
Damit rückt die Materia­li­tät in den Vorder­grund - die rostige Patina kontras­tiert in ihrer handwerk­li­chen Anmutung und den reduzier­ten Formen mit der hochent­wi­ckel­ten Lichttech­no­lo­gie von ewo.

Text: ewo, Kurtatsch, Südtirol, www.ewo.com
Bilder Produktion: ewo
Bilder Projekt: Hans Lichtl