Interoperabilität, der Schlüssel zur Smart City – Deutsche Telekom und Schréder zeigen wie es geht
In der Stadt von morgen sorgt eine technische Kommunikationsinfrastruktur für einen kontinuierlichen Strom an Daten. Die Smart City-Technologien bilden in Zukunft das Rückgrat der Stadt. Sie helfen dabei, Ressourcen sinnvoll zu nutzen, bestehende Infrastrukturen noch zuverlässiger zu betreiben und effizienter zu nutzen. Risiken können besser eingeschätzt und die Lebensqualität der Menschen in den Städten in vielerlei Hinsicht verbessert werden. Die Städte sind zunehmend gefordert, sich ihren Bedürfnissen entsprechend an unterschiedlichen Lösungen zu bedienen, um die Smart City zu realisieren. Bei der Errichtung smarter Infrastrukturen sollten Städte und Betreiber daher auf Interoperabilität, die Fähigkeit zur Zusammenarbeit verschiedener Systemen, achten. Freie Standards sind wichtig, um einen Lock-in-Effekt an einzelne Anbieter und Systeme zu vermeiden. Joachim Schonowski, Leiter Innovation Smart Sustainable Cities bei den Telekom Laboratories, bestätigt: „Offene Plattformen sind wichtig, um sicherzustellen, dass Städte Hersteller unabhängig Smart City-Lösung implementieren können. Transparenz, Datenschutz und einfache Handhabung für Städte stehen für uns im Fokus.“

Warum gerade mit der Straßenbeleuchtung starten?

Stadt- und Straßenbeleuchtung ist in einer Stadt eine bereits existierende Infrastruktur. Sie bietet damit den idealen Einstieg in die Smart-City-Infrastruktur. „Durch die LED-Technologie kann die Stadt bereits heute den Energieverbrauch deutlich reduzieren und die Digitalisierung der Infrastruktur vorantreiben. Die Höhe und Präsenz vor Ort eignet sich darüber hinaus optimal für Telekommunikationsfunktionen“, sagt Constanze von Mühlenfels, Geschäftsführerin der Schréder GmbH.

Auf der IoT-Plattform fasst die Deutsche Telekom und Schréder, einer der Partner der ersten Stunde, zahlreiche Smart City Anwendungen unter einem Dach zusammen. Neben der intelligenten Außenbeleuchtung bindet sie außerdem verschiedene Umweltsensoren und Live-Stream-Daten in ein Ökosystem mit ein. Damit wird gezeigt, dass um markttauglich zu sein, neue Produkte und Dienstleistungen heute nicht mehr von ihrem Umfeld abgekoppelt im Elfenbeinturm entwickelt werden. Die Vernetzung mit einem Ökosystem, das seinerseits mit Millionen von vernetzten Gegenständen in Beziehung steht, ist ein „Muss“ in einer Zeit sich rasch verbreitender, neuer, „Smart City“-fähiger Technologien.

Schréder folgt dieser Maxime und bietet dabei mit seinen LED-Leuchten und dem intelligenten Licht-Telemanagementsystem Owlet das Beleuchtungsnetz, das sich an die tatsächlichen Bedürfnisse des Raumes anpassen kann. Mit Echtzeitdaten wird die Effizienz des Beleuchtungsnetzwerks verbessert, das interoperabel mit IoT-Geräten interagiert.

Bilder und Text: Schréder GmbH, www.schreder.de