signify logoWiener Rathaus erstrahlt bis 2023 in neuem Licht
Die Arbeitsgemeinschaft CSP – Csernohorszky Elektroinstallationen, Signify und als Lichtplaner podpod design – konnte im Januar 2019 die Ausschreibung der Stadt Wien (Magistratsabteilung MA34) für die Erneuerung der Fassadenbeleuchtung des Wiener Rathauses gewinnen.......

Dies beinhaltet Lichtplanung, Elektroplanung, Demontage und Herstellung, sowie die Instandhaltung. „Für uns gibt es kaum eine größere Auszeichnung als an der Erneuerung der Fassaden- und Festbeleuchtung des Rathauses mitzuwirken“, so Nikolaus Csernohorszky, Geschäftsführer der Ing. Emmerich Csernohorszky GmbH.

Die Unternehmen arbeiten bereits seit mehreren Jahren als Partner zusammen und profitieren von den jeweiligen Kernkompetenzen. „Die Kompetenzen des Projektteams und die langjährige Erfahrung der Partner – zuverlässige Produkte, flexible Steuerung und kompetente Elektroinstallation – ergänzen sich optimal und ermöglichen die technisch perfekte Umsetzung unserer gestalterischen und lichtplanerischen Vorstellungen“, sagt Iris Podgorschek, CEO von podpod design.

Visualisierung Entwurf Fassadenbeleuchtung c podpodVisualisierung der geplanten Fassadenbeleuchtung

Im März hat nun die Sanierungsarbeit rund um die Beleuchtung der rund 1.000 m2 großen Fassade begonnen. Diese erfolgt in folgenden Bauabschnitten im Zeitraum von 2019 bis 2023:


- Hauptturm (Januar 2019 bis Herbst 2020)
- Nebentürme (2020 – 2022)
- linker und rechter Fassadenabschnitt am Rathausplatz (2020 – 2023)

Das neue Lichtkonzept: Eleganz und Farbigkeit
Das von 1872 bis 1883 nach Plänen von Friedrich Schmidt erbaute Wiener Rathaus zählt zu einem der touristischen, aber auch lokalen Hotspots in Wien. Der schon bei der bestehenden Beleuchtung als Stilmittel eingesetzte Negativkontrast – die vorderste Fassadenebene ist eher dunkel gehalten, die innenliegenden Bereiche in den Arkaden, den Türmen und hinter den Balkonen aber deutlich heller – wird in verbesserter Form weitergeführt. Diese innere Gebäudeebene in den Türmen und hinter den Fenstern kann wahlweise warmweiß oder dynamisch farbig bespielt werden, während die Struktur der neugotischen Fassade von den Balkonen aus mit warmweißem Licht nachmodelliert wird.

„Mit dem LED-basierten System von Color Kinetics lässt sich nun das Erscheinungsbild des Wiener Wahrzeichens ganz einfach und vielfältig verändern. Die LEDs ermöglichen Millionen von Farbsequenzen und -variationen. Über das zentrale Bedienelement können professionelle Lichtszenarien programmiert und abgerufen werden, um dynamische Lichteffekte zu kreieren. So können individuelle Kundenwünsche und Eventanforderungen ganz einfach erfüllt werden“, sagt Nermin Islamovic, Key Account Manager bei Signify Austria GmbH.

Im Alltag wird das Rathaus weiterhin warmweiß beleuchtet im Wiener Stadtbild präsent sein, bei festlichen Anlässen aber wird die Fassade zur Bühne. Ergänzend zur warmweißen Beleuchtung der Außenhaut kann das Gebäude mit den DMX-gesteuerten Leuchten aus dem Inneren mit Farbe zum Leben erweckt und auch im Zusammenspiel mit externen Projektionen inszeniert werden.

Die veraltete elektrotechnische Anlage wird von Csernohorszky komplett erneuert und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Durch sorgfältige Lichtplanung von podpod design und die Umstellung auf das LED-basierte Beleuchtungssystem Philips Color Kinetics, wird nicht nur die Beleuchtung attraktiver und flexibler. Es werden auch die Bedienungs- und Wartungskosten gravierend verringert, nur ein Viertel an Leuchten gegenüber dem Altbestand benötigt, der Energieverbrauch um rund 80% gesenkt und die Lichtverschmutzung maßgeblich reduziert. „Das von der Arbeitsgemeinschaft ausgearbeitete Projekt wird die Stadt durch seine Qualität und den wesentlich vereinfachten Betrieb begeistern,“ sagt Nikolaus Csernohorszky.

Text und Bilder: Signify, Hamburg www.signify.com